Awareness Kurzgeschichten

Geschichten helfen, zu verstehen

Menschen für IT-Sicherheit und Datenschutz interessieren, am besten bevor es einen Vorfall im Haus gibt

Unterlagen und Tests durchklicken ist langweilig und hängen bleibt selten etwas. "Muss ja so sein." ... Aber ... Muss es das?

Spannende Geschichten, in denen alles schiefläuft, was schieflaufen kann, erreichen uns auf einer ganz anderen Ebene. Ganz menschlich und an konkreten Beispielen begreifen wir mögliche Gefahren und die Auswirkungen, auch auf die einzelnen Beteiligten.

Wo reine Sachinformationen abstrakt und für uns weit weg sind, werden Geschichten konkret und dadurch leicht zu verstehen. Sind die Geschichten auch noch technisch korrekt und nachvollziehbar, bieten sie die ideale Grundlage für weitere Schulungsmaßnahmen.

Weitere Informationen runden die Sachte ab. Erfolgreich waren z. B. Expert:innen-Gespräche im Haus eine Woche nach Erscheinen der Geschichte: Was ist der Fall in der Geschichte und wie ist er passiert? Wie hätte sie bei uns ablaufen können? Welche Maßnahmen haben wir, um so etwas zu verhindern?

Awareness-Stories ersetzen keine Security-Schulung. Aber sie erhöhen die Bereitschaft der Mitarbeitenden, sich ernsthaft mit Security- und Datenschutzthemen auseinanderzusetzen.

Ich freue mich darauf, auch bei eurem Unternehmen demnächst mit spannenden Stories zu mehr Awareness und damit zu mehr Sicherheit beizutragen. Ihr habt jetzt schon Lust auf kreativere Schulungsmaßnahmen als die üblichen Online-Klick-Strecken? Cool, ich auch. Schreibt mir.

 

Referenzen

A1 Cyber Crime Stories

Von 2021 bis 2022 schrieb ich zusammen mit Autorenkollegin und IT-Journalistin Barbara Wimmer Datenschutz-Awareness-Kurzkrimis für die A1 in Österreich.

Dadurch, dass wir die In-House-Maßnahmen zu IT-Security-Fragen mit kurzweiligen Stories verknüpft haben, bekamen die Schulungen deutlich mehr Zuspruch bei den Mitarbeitenden. Das Feedback war durchgehend positiv.

Alle vier Geschichten sind noch immer online zu finden. Herzlichen Dank an die A1, dass ich die Geschichten hier vorstellen darf.

Deep Fake, 13. Oktober 2021 (Klaudia Zotzmann-Koch)
Einfach lahmgelegt, 7. Dezember 2021 (Barbara Wimmer)
Fahrt ins Unglück, 4. März 2022 (Barbara Wimmer)
Kein Durchkommen., 20. September 2022 (Klaudia Zotzmann-Koch)


Santa Automation Datahub

Cover der saisonalen Awareness-Kurzgeschichte "Santa Automation Datahub"

Es ist der 23. Dezember und nichts geht mehr am Nordpol. Werkstatt, Packstation und Backstube stehen still. Können die Elfen und Heidi, die Security-Eisbärin, Weihnachten noch retten?

Bernhard brachte sie in die Abteilung für interessante Technologien, wo sich Holger, die kraushaarige Elfin und der Jungelf wie schon am Morgen um einen Monitor drängten. Heidi setzte sich neben sie auf den Boden und war damit bald genauso hoch wie die drei Elfen auf ihre Bürostühlen.
»Dann zeigt mal her«, sagte sie.
Die kraushaarige Elfin klickte etwas, die drei rückten etwas vom Bildschirm zurück und machten Platz für Heidi.
»Und diese Schneeflocke ist überall?«
Bernhard machte einen Schritt zur Seite. Der rot-weiß gestreifte Monitor neben dem Eingang zeigte jetzt auch die blutrote, sich drehende Schneeflocke an.
Dasher staunte. »Waren die nicht alle schwarz?«
»Der Chef hat sie alle abgeschaltet, als er gesehen hat, dass Schneeflocke und Nachricht überall zu sehen waren. Und wir dachten, sie wären einfach schwarz, weil normalerweise unser Nordpol-Assistent auf allen Bildschirmen läuft.«
»Ich verstehe«, sagte Security-Eisbärin Heidi. Sie deutete mit der Tatze auf die Santa Disk. »Draußen gefunden?«
Alle nickten.
»Dass da immer wieder wer drauf reinfällt …« Sie schüttelte den Kopf. »Wir brauchen aus der Redundanzabteilung für mehr Redundanz eine Kopie der Informationen von vor dem Vorfall. Also mindestens von gestern.«
Dasher sauste los und kam kurz darauf mit einer Schachtel wieder, die auf ihrem Rücken festgebunden war. Etwas später kam auch die Alte in der IT an. Langsam wurde es eng hier drinnen.
Holger hatte die Schachtel geöffnet. Sie war fast voll mit verschiedenen Dingen, die Informationen beinhalten sollten, aber immerhin alle beschriftet. Die mit den jüngsten Datumsangaben lagen zum Glück oben.

»Okay, dann wollen wir mal.« Heidi zog einen riesigen Klappcomputer mit einer Spezial-Tatztatur aus ihrer Umhängetasche, danach einen viel kleineren Minicomputer. »Hier, steck die Karte da rein.«
Die kraushaarige Elfin nahm die Santa Disk mit spitzen Fingern vom Tisch und tat, wie ihr geheißen. Der Bildschirm am Mini-Gerät zeigte Codezeile um Codezeile. Schließlich blinkte am unteren Bildrand: ›LOCKXMAS_v1.2_final‹.
Heidi atmete durch. »Na da habt Ihr Euch aber was Fieses eingefangen.«

aus: Santa Automation Datahub. Oder: Wo ist Norbert?


Murderboard (DE & EN)

Wo Krimi, Privatsphäre und IT-Sicherheit zusammenkommen || Where Crime Fiction, Privacy and IT-Security Come Together
Co-Autor: René 'lynx' Pfeiffer
Featured by DeepSec

Awareness Kurzgeschichten für eure Organisation

Gerne schreibe ich auch für euer Unternehmen oder eure Organisation Awareness Kurzgeschichten, um eure In-House-Maßnahmen zu unterstützen. Schreibt mir gerne eine Mail und wir vereinbaren einen Termin für ein erstes Gespräch.

Moment, warum sollten wir Klaudia engagieren?

Weil ich eine Menge Erfahrung im Schreiben, im Verständlichmachen von komplexen Themen und einen Hintergrund in Datenschutz und IT-Sicherheit habe. Und weil ich es liebe, all diese unterschiedlichen Felder zusammen zu bringen.

Mein Lebenslauf ist meine Qualifikation. Von 1998 bis 2005 habe ich Philosophie und Anglistik studiert. Magister. Ich habe dabei sämtliche Creative Writing Semester belegt, die ich nur belegen konnte. Da an der Universität Hannover Magisterstudierende gemeinsam mit Lehramtsstudierenden unterrichtet wurden, habe ich ein komplettes Pädagogikstudium dazu bekommen. Zusätzlich habe ich freiwillig ein Schulpraktikum gemacht. Hängengeblieben bin ich dann bei der Erwachsenenbildung. Ich habe mehrere Jahre Englisch unterrichtet und eine Trainerausbildung absolviert und diese vor einigen Jahren hier in Österreich den Trainerschein aufgefrischt.

Während des Studiums habe ich einige Semester in einem Studierendenwohnheim ausschließlich mit Informatikern zusammengewohnt. Das beinahe wöchentliche Popup "Möchtest Du einen Kaffee?" bedeutete, dass es mal wieder jemandem beim Rechnerschrauben zu helfen gab. Dabei habe ich viel über Hardware, aber auch über Software und in Folge auch Webdevelopment gelernt und fortan habe ich nicht nur Texte geschrieben, sondern auch kleine Webseiten gebaut. Frühe Zweitausender, wohlgemerkt. Mein Interesse an Text und Technik lief seither immer parallel und ich machte abwechselnd Jobs mit Schreiben oder mit Technik: Gemeindearchiv – Internetserviceprovider – Bibliothek einer Anwaltskanzlei – Copywriterin bei einer Social Media Agentur – Volontariat bei einer großen Tageszeitung – PR Agentur mit Kunden wie EA und Apple Österreich – Projektmanagerin für Webdevelopment bei einer großen Agentur, dann bei einer kleinen – Erscheinen meiner ersten Kriminalromane – Copywriterin für eine Agentur in einem Projekt für Google – angefangen, mich für Datenschutz einzusetzen und im CCC zu engagieren – Organisation der jährlichen PrivacyWeek – Projektmanagerin bei einem kleinen Internetserviceprovider, dann bei einem großen – Ausbildung zur Datenschutzbeauftragten – Prüfung zur Datenschutzexpertin – Betreuung technischer Projekte bei NOYB, dann Datenschutzagentur – selbständig mit Schreiben und Datenschutz. Und da sind wir nun.

Inhalte

Über die Jahre habe ich ein großes Netzwerk aufgebaut und wenn ich etwas nicht weiß, weiß ich immer, wen ich fragen kann. Die Inhalte aller Stories sind mit IT-Security-Expert:innen und/oder Datenschutz-Jurist:innen besprochen und auf Plausibilität geprüft. Technisch komplexe Sachverhalte vereinfache ich üblicherweise, um die Akzeptanz bei den Lesenden zu erhöhen.

Formate

Ihr habt eine eigene Design-Abteilung im Haus, die aus dem abgegebenen Text selbst hübsche Hefte und eBooks zaubern will? Super, dann bekommt ihr die Geschichten von mir einfach in einem offenen Textformat.

Falls gewünscht, kann ich die Geschichte(n) auch gern fix-fertig als eBook und (Druck-)PDF übermitteln. Falls ihr möchtet, spreche ich die Geschichte auch als Hörbuch ein.

eBook (epub, PDF)

Für jede Geschichte bekommt ihr, falls gewünscht, die eBook-Formate von mir für eure interne Kommunikation, z. B. zum Verteilen über euer Intranet. Mit den eBook-Dateien können eure Mitarbeitenden ihre eventuell vorhandenen Lesegeräte füttern oder das PDF auf dem Firmen-Rechner lesen.

Print (Druck-PDF)

Gedruckte Heftchen der Geschichten haben sich – in der Kantine oder in Besprechungsräumen ausgelegt – sehr bewährt. So können die Mitarbeitenden die Stories nebenbei in der Mittagspause weg"snacken" und die Inhalte werden Gegenstand von Pausengesprächen.

Hörbuch

Hörbücher kommen bei vielen Mitarbeitenden gut an, nicht nur bei denen im Außendienst, Menschen mit Sehschwäche oder anderen Beeinträchtigungen und Nicht-Muttersprachler:innen. Viele lieben auch einfach das Format. Hörbücher sind ein idealer Begleiter für den Weg zur Arbeit oder nach Hause.

Da ich eine Sprecherausbildung habe, spreche ich eure Stories gern ein und versehe sie auf Wunsch auch mit eurem Soundlogo oder Intro/Outro.

Die Hörbücher bekommt ihr als fertig gemasterte MP3-Dateien und könnt diese dann zusammen mit den eBooks euren Mitarbeitenden z. B. im Intranet zur Verfügung stellen.

Rechtliches

Lizenzen

Wenn ihr Awareness-Stories bei mir einkauft, bekommt ihr die Nutzungsrechte für eure interne Kommunikation. Solltet ihr die Geschichten auch extern veröffentlichen wollen, werden wir uns auch da vertraglich sicher einig werden. Nach Ablauf der vereinbarten Nutzungsdauer liegen die Rechte an der Geschichte wieder bei mir. Ein Total-Buy-Out ist nur unter sehr bestimmten Umständen möglich.

Sollte ich Geschichten nach Ende eurer Nutzungsdauer veröffentlichen wollen, werde ich sie natürlich – gern auch in Absprache mit euch – anonymisieren, also konkrete Produkt- oder Softwarebezeichnungen herausnehmen (Ausnahme wären für die Öffentlichkeit zugängliche Lösungen wie z. B. bestimmte Messenger oder Onlinesuchen, etc.).

Nutzungsdauer

Die Nutzungsdauer machen wir uns vor Zustandekommen des Vertrags aus. Beispielsweise "für zwei Jahre ab Lieferung" oder "bis zum Ende der internen Schulungskampagne XY".

KI-Ausschluss

Ich schreibe meine Geschichten selbst und verwende keine LLMs, um Geschichten damit generieren zu lassen.

 

Ihr habt Lust auf kreativere Schulungsmaßnahmen als die üblichen Online-Klick-Strecken? Cool, ich auch. Schreibt mir.